Ein Zeichen ist nicht ein Byte
Was ein Mensch als einen Buchstaben sieht, kann intern aus mehreren Bestandteilen bestehen. Wer eine Zeichenkette naiv zerlegt, zerreißt Umlaute und erhält Bruchstücke, die als leere Kästchen erscheinen. Die Werkzeuge hier arbeiten deshalb mit Graphemclustern — mit dem also, was tatsächlich als ein Zeichen wahrgenommen wird.
Umlaute umschreiben statt entfernen
Der verbreitetste Fehler in Textwerkzeugen aus dem englischen Sprachraum ist das ersatzlose Streichen von Umlauten: Aus „Größe“ wird dann „Gre“. Richtig ist die Umschrift zu ae, oe, ue und ss. Sie ist im deutschsprachigen Raum die übliche Konvention, liegt auch der Namenssortierung nach DIN 5007 zugrunde und ist der einzige Weg, der die Lesbarkeit erhält.