Was „im Browser bleiben“ technisch bedeutet
Ein Rechner im Netz kann auf zwei Arten gebaut sein. Bei der üblichen wandert jede Eingabe an einen Server, wird dort verarbeitet und kommt als Ergebnis zurück. Bei der hier gewählten passiert die Rechnung vollständig auf deinem Gerät: Der Programmcode wird einmal geladen, danach verlässt keine Zahl mehr den Browser. Es gibt keinen Endpunkt, an den Eingaben gesendet würden — auch keinen, der sie versehentlich mitschreiben könnte.
Der Unterschied ist kein theoretischer. Wer sein Gehalt, seine Miete, seine Kreditrate oder die Krankheitstage eines Angehörigen in ein Formular tippt, gibt damit Angaben preis, die zu den empfindlichsten überhaupt gehören. Bei einem serverseitigen Rechner liegen sie anschließend in einem Protokoll, das niemand mehr überblickt. Hier entsteht dieses Protokoll gar nicht erst. Nachprüfen lässt sich das: Die Netzwerkanalyse der Entwicklerwerkzeuge zeigt während der Eingabe keinen einzigen ausgehenden Aufruf.
Daraus folgt auch, was diese Werkzeuge nicht brauchen: kein Konto, keine Anmeldung, keine Bestätigungsmail. Ein Rechner, der nichts speichert, muss auch niemanden wiedererkennen.
Was der Rechenweg mitliefert
Eine Zahl ohne Herkunft ist wertlos, sobald jemand nachfragt. Deshalb steht neben jedem Ergebnis, wie es zustande kommt: die verwendete Formel, die Zwischenschritte und — bei allem, was von Gesetzen oder Sätzen abhängt — ein aufklappbarer Block mit den verwendeten Rechengrößen. Dort stehen Freibeträge, Beitragssätze, Bemessungsgrenzen und Pauschalen im Klartext, jeweils mit dem Jahr, für das sie gelten.
Das ist der Punkt, an dem sich Rechner im Netz am deutlichsten unterscheiden. Ein Ergebnis, das auf Werten des Vorjahres beruht, sieht genauso überzeugend aus wie ein richtiges — man sieht ihm den Fehler nicht an. Jede Seite trägt deshalb sichtbar den Stand der verwendeten Daten. Ist ein Wert veraltet, lässt sich das erkennen, ohne den Quelltext zu lesen.
Bei Themen mit rechtlichem oder gesundheitlichem Bezug steht zusätzlich ein Hinweis auf die Grenzen der Auskunft. Diese Werkzeuge rechnen; sie beraten nicht. Eine Steuererklärung, eine Kündigung oder ein Kreditvertrag brauchen weiterhin einen Menschen, der die Umstände kennt.
Den passenden Rechner finden
Die Werkzeuge sind nach Lebensbereichen geordnet, nicht nach Rechenart. Wer wissen will, was vom Bruttogehalt übrig bleibt, sucht nicht nach einer Prozentrechnung, sondern nach einem Gehaltsrechner — die Bereichsübersicht oben folgt dieser Logik. Innerhalb eines Bereichs führt jede Seite auf verwandte Werkzeuge weiter, weil Fragen selten allein kommen: Wer die Kaufnebenkosten einer Wohnung ausrechnet, will meist kurz darauf auch die Mietrendite wissen.
Jedes Werkzeug ist eine eigenständige Seite und funktioniert ohne die übrigen. Es lässt sich als Lesezeichen ablegen, direkt verlinken und auch dann noch benutzen, wenn die Verbindung nach dem Laden abbricht.
Was diese Seite bewusst nicht tut
- Keine Ergebnisse gegen E-Mail-Adresse. Die Zahl erscheint sofort und vollständig.
- Keine Anmeldung. Es gibt kein Konto, weil es nichts zu speichern gibt.
- Keine fremden Schriften und Skripte. Alles wird von dieser Domain ausgeliefert; damit entfällt die stille Übertragung der IP-Adresse an Dritte.
- Keine erfundenen Fachleute. Es gibt keine ausgedachten Autorenprofile, die Vertrauen erzeugen sollen, das die Seite nicht verdient hat.
- Keine Beratung. Wo ein Fall juristisch, steuerlich oder medizinisch wird, endet die Zuständigkeit eines Rechners.