Dateien verlassen das Gerät nicht
Bilder werden über Canvas und FileReader im Browser verarbeitet. Das ist hier nicht bloß bequem, sondern der Kern der Sache: Wer ein Foto zu einem Upload-Dienst schiebt, um die Standortdaten daraus zu entfernen, hat sie genau dadurch preisgegeben. Der Umweg über einen fremden Server verhindert nicht, was er verhindern soll.
Was in Fotos steckt, ohne dass man es sieht
Aufnahmen aus Mobiltelefonen tragen in den EXIF-Daten regelmäßig Aufnahmezeitpunkt, Gerätemodell, Seriennummer und GPS-Koordinaten. Ein Bild aus dem eigenen Wohnzimmer nennt damit die Wohnanschrift. Auf Kleinanzeigenportalen und in Foren ist das die häufigste unbeabsichtigte Preisgabe überhaupt — und sie fällt niemandem auf, weil die Daten im Bild unsichtbar sind.
Kontrast ist messbar
Ob Text lesbar ist, lässt sich ausrechnen statt schätzen: Die Richtlinien für barrierefreie Inhalte verlangen ein Kontrastverhältnis von mindestens 4,5 zu 1 für normalen Text. Der Wert folgt aus den relativen Leuchtdichten beider Farben.