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Bilder komprimieren

JPEG, PNG und WebP verkleinern — ohne Upload. Die Bilder werden im Browser neu kodiert und verlassen deinen Rechner nicht. Bei Fotos von Personen, Dokumenten oder der eigenen Wohnung ist das der ganze Unterschied.

Bilder hierher ziehen oder auswählen

JPEG, PNG und WebP · höchstens 20 Dateien, je 30 MB

75 bis 85 % ist der übliche Bereich fürs Web. Unter 60 % werden Artefakte sichtbar.

Verwendete Rechengrößen anzeigen
Höchstzahl Dateien
20
Höchstgröße je Datei
30 MB
Höchste Kantenlänge
12.000 px
Qualität, Standard
80 %
PNG
verlustfrei, kein Regler
Metadaten
gehen beim Kodieren verloren

Die Grenzen schützen vor Browser-Hängern: Ein 12.000-Pixel-Bild belegt im Canvas rund 570 MB Arbeitsspeicher, unabhängig von der Dateigröße. Die tatsächliche Kompressionsleistung hängt vom Kodierer des Browsers ab und fällt in Chrome, Firefox und Safari leicht unterschiedlich aus.

Gespart

    Hinweise

    Noch keine Bilder geladen. Die Verarbeitung startet, sobald Dateien ausgewählt sind — und läuft vollständig auf diesem Gerät.

    Datenschutz: Alle Eingaben werden lokal in deinem Browser verarbeitet und nicht gespeichert oder übertragen.

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    Wie funktioniert dieses Tool?

    1. Dateien wählen. Per Auswahl oder durch Ziehen auf die Fläche; mehrere Bilder gleichzeitig sind möglich.
    2. Format festlegen. WebP für die kleinsten Dateien, JPEG für maximale Verträglichkeit.
    3. Qualität und Kantenlänge einstellen. Beide Regler wirken sofort auf alle geladenen Bilder.
    4. Ergebnis prüfen. Je Datei stehen Vorher, Nachher und Ersparnis; das Vorschaubild zeigt das Ergebnis, nicht das Original.
    5. Herunterladen. Einzeln je Datei — es wird nichts gebündelt hochgeladen und wieder abgerufen.

    Expertenwissen: Bilder für das Web verkleinern

    Der größte Hebel ist die Abmessung

    Pixelzahl = Breite × Höhe
    4000 × 3000 = 12.000.000 Pixel
    1600 × 1200 =  1.920.000 Pixel  → 16 % der Fläche

    Die Dateigröße wächst grob mit der Pixelfläche, und die wächst quadratisch mit der Kantenlänge. Ein Foto von 4.000 auf 1.600 Pixel Breite zu begrenzen entfernt 84 Prozent der Bildpunkte — das schlägt jede Feinjustierung am Qualitätsregler um Längen.

    Die passende Kantenlänge ergibt sich aus der Verwendung: 1.200 bis 1.600 Pixel reichen für ein Bild in voller Inhaltsbreite, 800 Pixel für ein halbbreites, 400 für ein Vorschaubild. Wer Bildschirme mit doppelter Pixeldichte bedienen will, verdoppelt diese Werte — mehr bringt nichts, weil das Auge den Unterschied nicht mehr auflöst.

    Verlustbehaftet und verlustfrei

    JPEG und WebP arbeiten verlustbehaftet: Sie werfen Bildinformation weg, die das Auge kaum vermisst — vor allem Farbdetails, für die die menschliche Wahrnehmung deutlich unempfindlicher ist als für Helligkeitsdetails. Der Qualitätsregler steuert, wie viel weggeworfen wird.

    PNG arbeitet verlustfrei und hat deshalb keinen Regler. Für Fotos ist es die falsche Wahl: Ein Foto als PNG ist typischerweise fünf- bis zehnmal so groß wie als JPEG. Seine Stärken liegen bei Grafiken mit wenigen Farben, bei scharfen Kanten wie Bildschirmfotos und Logos — und bei Transparenz.

    WebP beherrscht beides: verlustbehaftet für Fotos, verlustfrei für Grafiken, jeweils mit Transparenz. Bei Fotos liegt es rund 25 bis 35 Prozent unter JPEG bei vergleichbarer Qualität. Alle aktuellen Browser unterstützen es; außerhalb des Browsers ist die Unterstützung noch lückenhaft, weshalb JPEG die sichere Wahl bleibt, wenn die Datei weitergegeben wird.

    Generationsverlust: nicht zweimal komprimieren

    Jede verlustbehaftete Kodierung wirft Information weg, und was einmal weg ist, kommt nicht zurück. Ein JPEG mit 80 Prozent Qualität erneut mit 80 Prozent zu speichern ergibt nicht dasselbe Bild, sondern ein schlechteres — die Artefakte des ersten Durchgangs werden als Bildinhalt behandelt und selbst komprimiert.

    Praktische Regel: immer vom Original ausgehen, nie von einer bereits komprimierten Fassung. Und den Qualitätsregler nicht mehrfach nachjustieren, indem man das Ergebnis erneut durch das Werkzeug schickt. Dieses Tool arbeitet deshalb bei jeder Änderung neu von der Originaldatei aus, nicht vom letzten Ergebnis.

    Was beim Neukodieren verloren geht

    Ein Bild, das durch ein Canvas-Element läuft, verliert alle Metadaten: Kameramodell, Objektiv, Belichtungszeit, Aufnahmedatum — und GPS-Koordinaten. Für die Veröffentlichung ist das ein Vorteil: Fotos vom eigenen Balkon tragen sonst die Wohnadresse mit sich.

    Zwei Dinge gehen dabei allerdings ebenfalls verloren. Das Farbprofil: Ein Bild in Adobe RGB oder Display P3 wird beim Zeichnen nach sRGB umgerechnet, und kräftige Farben können dabei matter wirken. Und die Orientierung: Fotos vom Smartphone speichern die Drehung als EXIF-Angabe statt die Pixel zu drehen. Dieses Tool wendet die Drehung vor dem Kodieren an, sodass das Ergebnis richtig herum steht — ältere Werkzeuge tun das nicht, was der häufigste Grund für unerwartet gekippte Bilder ist.

    Wer nur die Metadaten loswerden will, ohne die Bildqualität anzutasten, ist mit dem EXIF-Entferner besser bedient: Er lässt die Bilddaten unverändert und entfernt nur die Metadatenblöcke.

    Drei Praxisfälle

    Fall 1 – Fotos für eine Website. Kantenlänge auf 1.600 Pixel begrenzen, WebP bei 80 Prozent. Aus einem 6-MB-Handyfoto werden typischerweise 150 bis 300 KB — eine Ersparnis von über 95 Prozent, ohne sichtbaren Unterschied auf dem Bildschirm.

    Fall 2 – Anhang für eine E-Mail. Viele Postfächer begrenzen auf 10 bis 25 MB. Drei Urlaubsfotos aus einer aktuellen Kamera reißen das. Auf 2.000 Pixel begrenzt und als JPEG bei 85 Prozent passen dieselben Bilder mühelos — und JPEG ist hier richtig, weil der Empfänger die Dateien außerhalb des Browsers öffnet.

    Fall 3 – Bildschirmfoto einer Tabelle. Als JPEG entstehen um Text und Linien herum Schlieren, weil das Verfahren auf weiche Übergänge ausgelegt ist. PNG oder verlustfreies WebP liefern hier ein sauberes Bild bei oft kleinerer Datei.

    Typische Fehler

    Häufige Fragen

    Werden meine Bilder hochgeladen?

    Nein. Die Dateien werden über die Dateischnittstelle des Browsers gelesen, in ein Canvas-Element gezeichnet und dort neu kodiert. Es findet keine Netzwerkübertragung statt. Das lässt sich im Netzwerk-Tab der Entwicklerwerkzeuge nachprüfen: Während der Verarbeitung entstehen keine ausgehenden Anfragen. Bei Fotos mit Personen, Ausweisdokumenten oder Innenaufnahmen der eigenen Wohnung ist das der entscheidende Unterschied zu Diensten, die Bilder auf einen Server laden.

    Welches Format soll ich wählen?

    WebP liefert bei Fotos in der Regel 25 bis 35 Prozent kleinere Dateien als JPEG bei vergleichbarer Qualität und wird von allen aktuellen Browsern unterstützt. JPEG bleibt die sichere Wahl, wenn die Datei außerhalb des Browsers weiterverwendet wird, etwa in älterer Software oder beim Druckdienstleister. PNG lohnt nur bei Grafiken mit wenigen Farben, bei scharfen Kanten und bei Transparenz; für Fotos erzeugt es sehr große Dateien.

    Warum wird meine PNG-Datei größer statt kleiner?

    PNG komprimiert verlustfrei und kennt deshalb keinen Qualitätsregler. Wird ein bereits optimiertes PNG neu kodiert, kann das Ergebnis größer ausfallen, weil der Browser andere Filter und eine andere Farbtabelle wählt als das ursprüngliche Werkzeug. Für Fotos ist PNG ohnehin die falsche Wahl. Wer eine PNG-Datei wirklich verkleinern will, wechselt zu WebP oder reduziert die Abmessungen.

    Welche Qualitätsstufe ist sinnvoll?

    Für Bilder im Web sind 75 bis 85 Prozent der übliche Bereich. Unterhalb von 60 Prozent werden Artefakte an Kanten und in Farbverläufen sichtbar, oberhalb von 90 Prozent wächst die Datei stark, ohne dass ein Unterschied erkennbar wäre. Der größte Hebel ist meist nicht die Qualitätsstufe, sondern die Abmessung: Ein Foto mit 4.000 Pixel Breite auf 1.600 Pixel zu begrenzen spart mehr als jede Feinjustierung des Reglers.

    Bleiben die EXIF-Daten erhalten?

    Nein. Beim Zeichnen in ein Canvas-Element und erneuten Kodieren gehen sämtliche Metadaten verloren – Kameramodell, Aufnahmezeit, Einstellungen und auch GPS-Koordinaten. Für die Veröffentlichung im Netz ist das erwünscht, weil GPS-Daten in Fotos den Wohnort preisgeben können. Wer die Metadaten behalten will, darf das Bild nicht neu kodieren; wer nur die Metadaten entfernen will, ohne die Bildqualität anzutasten, braucht ein Werkzeug, das die Bilddaten unverändert lässt.

    Weitere nützliche Tools