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E-Commerce, Handel & Marktplätze

Kalkulation für Händler: Margen, Gebühren, Werbung und Retouren.

Marge ist nicht Aufschlag

Die beiden Größen werden ständig verwechselt, und die Verwechslung kostet unmittelbar Geld. Ein Aufschlag von 50 Prozent auf den Einkaufspreis ergibt eine Marge von rund 33 Prozent vom Verkaufspreis. Wer beides gleichsetzt, kalkuliert systematisch falsch — mal zu teuer, mal unter den eigenen Kosten. Die Rechner hier benennen bei jedem Ergebnis, worauf sich der Prozentwert bezieht.

Was zwischen Umsatz und Gewinn steht

Plattformgebühren, Zahlungsanbieter, Versand, Verpackung und vor allem Retouren fallen an, bevor etwas verdient ist. Retouren werden dabei fast immer zu niedrig angesetzt: Neben Hinsendung, Rücksendung und Wiedereinlagerung zählt die Ware, die nicht mehr als neu verkäuflich ist. Bei Bekleidung entscheidet diese eine Position häufig darüber, ob die Kategorie überhaupt profitabel ist.

ROAS sagt nichts über den Gewinn

Ein Werbekostenanteil wird auf den Umsatz gerechnet, nicht auf den Deckungsbeitrag. Eine Kampagne mit einem ROAS von 4 kann bei einer Marge von 20 Prozent trotzdem Verlust machen. Wer Werbung steuern will, muss die Marge kennen — deshalb hängen die Werkzeuge dieses Bereichs zusammen und verlinken sich gegenseitig.

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